Geldwäsche in der Münzengrube?

Woher stammen die Ortsbezeichnungen? Manch eine schreibt sich von zaubrischen Mächten her. So ging es einmal der Weinlage Münzengrube auf dem Kreuzberg. Dort machte ein Häcker einst Feierabend und bemerkte einen ganzen Schwung Kröten auf einem Steinhaufen. „Die würden mein Weib jetzt arg erschrecken“, sagte er sich, und weil ihn der Schalk packte, nahm er in seiner Schürze ein paar Kröten mit heim. Als er die frei raushüpfen lassen wollte, waren’s aber keine glitschigen Tiere, sondern echte Dukaten. Im Weinberg fand man später keine Kröten mehr, aber auch kein Geld. Vielleicht gab es die Kröten nie, und der Häcker raubte das Gold? Dann wäre die Sage doch glatt eine Schwarzgeldwaschanlage. Jedenfalls heißt ein Abschnitt des Kreuzbergs bis heute Münzengrube.

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