Die Land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Franken und Oberbayern informiert:

Gut gerüstet durch die dunkle Jahreszeit!

Die Land- und forstwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger Franken und Oberbayern (LSV-Träger) geben Tipps, wie Sie unfallfrei und gesund durch Herbst und Winter kommen.

Der Herbst ist da, der Winter kommt – und damit eine Zeit, in der die Unfallgefahr wegen widriger Witterungsverhältnisse ebenso zunimmt, wie die Gefahr durch aggressive Krankheitserreger zu erkranken, insbesondere an der Grippe. Die Landwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger Franken und Oberbayern möchten, dass Sie gut durch diese dunkle, nasskalte Jahreszeit kommen. Wir haben deshalb für Sie im Internet unter http://www.lsv.de/fob/01aktuell/index.html wichtige Tipps zusammengestellt, wie Sie Unfälle vermeiden und wie Sie gesund durch den Winter kommen.

Zum Beispiel durch eine Grippeschutzimpfung:
Jetzt ist die richtige Zeit, sich gegen die kommenden Erreger zu schützen! Die Landwirtschaftliche Krankenkasse rät: Informieren Sie sich bei ihrem Arzt, ob eine Impfung für Sie sinnvoll ist, und wenn ja, zögern Sie nicht, sich diesen Schutz zu holen!

Zum Beispiel durch den Einsatz von Reflektorfolien auf großen Anhängern:
Was bei LKW inzwischen Pflicht ist, sollte auch für Fahrer von landwirtschaftlichen Zugmaschinen mit Anhängern eine Selbstverständlichkeit werden: Der Einsatz von selbstklebenden Reflektorfolien macht den Straßenverkehr in der Dämmerung und Dunkelheit wesentlich sicherer. Unter dem oben genannten Link finden Sie weiterführende Informationen, einen Informationsfilm, sowie Wissenswertes zur Aktion „Risiko Raus – mehr Sicherheit im Straßenverkehr“.

Zum Beispiel durch einen Check:
Ist Ihr Fahrzeug wintertauglich? Stimmt die Bereifung? Ist Ihre Lichtanlage in Ordnung? Sind für eine Panne Warndreieck, Handy und Warnwesten eingepackt? Haben Sie eine Decke dabei, falls der unfreiwillige Aufenthalt im Freien länger dauert als erwartet?

Zum Beispiel, was zu tun ist, wenn der Winter einbricht:
Denken Sie sich schon jetzt rechtzeitig mit geeignetem Streugut, mit Schuhspikes und mit Schneeschaufeln und Eiskratzern ein, damit Sie bei Eis und Schnee schmerzhafte Ausrutscher vermeiden.

Und wer schon jetzt über Weihnachten nachdenkt …
… und einige Ideen für sinnvolle Geschenke sucht, der wird ebenfalls fündig. Die Sicherheitsberater der LBG haben dort einige Dinge zusammengestellt, die das tägliche Leben nicht nur, aber besonders auf dem Bauernhof und in der Forstwirtschaft wesentlich komfortabler und sicherer machen.

Sie haben noch Fragen zum Gesundheitsschutz und zur Arbeitssicherheit auf dem Land- und forstwirtschaftlichen Anwesen? Unsere Sicherheitsberater und unsere Mitarbeiter der LKK informieren Sie auch gerne telefonisch. Sie erreichen uns unter den Telefonnummern 0921/603 – 0; 089 454 80 – 0 und unter 0931/8004 – 0

Plötzlich ein Pflegefall …

Pflegeberatung und Pflegestützpunkte helfen betroffenen Familien weiter

Der Vater war doch immer fit, hat immer mitgeholfen – solange, bis er beim Apfelernten von der Leiter gefallen ist. Keiner weiß, warum er bis ganz nach oben auf die Leiter gestiegen ist. Schwindlig sei ihm dann geworden und dann ist er zur Seite weggerutscht und konnte sich nimmer halten. Die Hüfte hat er sich gebrochen und jetzt verheilt es nicht mehr richtig. Jetzt liegt er im Bett, sitzt im Rollstuhl, hat völlig abgebaut, kann sich alleine nicht mehr helfen – ein Pflegefall mit 70 Jahren.

„Die Erfahrung, dass ein Mensch aufgrund von Krankheit oder aufgrund eines Unfalls von heute auf morgen pflegebedürftig wird und sich die ganze Familie darauf einstellen muss, machen immer mehr Menschen. Häufig sind es ältere Menschen, immer wieder trifft es aber auch junge Männer und Frauen. Mehr oder weniger hilflos und ahnungslos stehen die Angehörigen dann vor den neuen Anforderungen, die diese Situation mit sich bringt“, weiß Werner Köhler, Leiter der Land- und forstwirtschaftlichen Pflegekasse Franken und Oberbayern (LPK). Um diese Familien nicht alleine zu lassen, haben die LPK und einige andere Krankenkassen bereits vor rund zwei Jahren einen Pflegeberatungsservice eingerichtet, der für die Versicherten kostenlos ist. „Die Pflegeberater/innen besuchen die Familien daheim und helfen ihren Versicherten, einen Weg zu finden, der sowohl dem kranken Menschen als auch den Pflegenden gerecht wird“, erklärt Köhler. Diese Beratung ist sehr stark auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Familie zugeschnitten.

Daneben gibt es noch den Pflegeservice Bayern, der von den gesetzlichen Krankenkassen gemeinsam getragen wird und der unter der Nummer 0800-7721111kostenlos telefonisch berät. Das Telefon ist Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr besetzt.

Inzwischen gibt es auch einige *örtliche Pflegestützpunkte*. Dort können Pflegende hingehen und sich Rat und Unterstützung holen. Solche Stützpunkte gibt es derzeit in Oberbayern am Geriatriezentrum Neuburg, in Oberfranken in Coburg im Bürglaßschlösschen, in Mittelfranken in Nürnberg im Heilig-Geist-Haus/Seniorenratshaus und in Roth im Gesundheitszentrum, sowie in Unterfranken in Würzburg bei HALMA e.V., in der Stadtverwaltung von Schweinfurt, im Landratsamt Hassberge, sowie im Landratsamt Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt/Saale. Eine Übersicht mit den genauen Anschriften sowie den Sprechzeiten finden Betroffenen auf der Homepage der LKK Franken und Oberbayern unter: www.fob.lsv.de im Bereich <

Leistungen aus der Pflegekasse:
Von der Kranken- oder Pflegekasse erhalten Versicherte Leistungen wie zum Beispiel ambulante oder vollstationäre Pflege, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege sowie Pflegehilfsmittel und technische Hilfen. Daneben wird Pflegegeld gezahlt. Nähere Informationen und Infobroschüren finden Interessierte ebenfalls unter dem oben genannten Link im Internetauftritt der LKK Franken und Oberbayern.

Ohne Leiter in den Obstgarten – Teleskopsägen machen die Arbeit sicherer!

Wenn die Besitzer von Obstbäumen mit dem Ausschneiden ihrer Bäume beginnen, dann ist vor allem im gewerblichen Obstbau Zeit bares Geld – Sicherheit aber auch. Denn wer wegen Unachtsamkeit und Eile von der Leiter fällt, der schadet nicht nur seiner Gesundheit, er muss auch binnen kürzester Zeit eine Ersatzkraft suchen, die seine Arbeit weiterführt. Die LBG Franken und Oberbayern appelliert deshalb dringend an alle Obstbauern und Obstbaumbesitzer: Nehmen Sie sich für die anstehenden Schnittmaßnahmen genügend Zeit. Warten Sie ab, bis die Böden wirklich schneefrei sind. Verwenden Sie nur geeignete Leitern. Wer clever ist, der probiert einmal eine Teleskopsäge oder einen motorisierten Hochentaster und schneidet seine Bäume bequem vom Boden aus.

Hochentaster – egal ob mit oder ohne Motor – bieten viele Vorzüge. Der wesentlichste Vorteil ist, dass auf die Leiter weitgehend verzichtet werden kann. Damit der Einsatz klappt, müssen aber auch hier einige Regeln eingehalten werden: Gerade wenn das Gerät im Frühling nach längerem Stehen erstmals wieder in Betrieb genommen wird, muss die Funktionstüchtigkeit und die Vollständigkeit der Sicherungs- und Schutzeinrichtungen überprüft werden. Defekte Teile sind natürlich auszuwechseln. Die Betriebsanleitung des Herstellers gibt hier wertvolle Hinweise und klärt auf, wann Reparaturen nur von der Fachwerkstatt durchgeführt werden dürfen, rät die LBG.

Damit während der Arbeit nichts passiert, gibt die LBG Franken und Oberbayern einige Tipps:

  • Herabfallende Äste und Späne sind bei dieser Arbeit unvermeidbar. Schützen Sie sich deshalb unbedingt mit einem Helm, der auch über einen Gesichtsschutz verfügt. Wer motorisierte Geräte benutzt, der sollte auch auf einen Gehörschutz zurückgreifen. Ein Waldarbeiterschutzhelm ist ideal. Er schützt Kopf, Augen und Gehör. Achten Sie auch darauf, dass keine weiteren Personen im Gefahrenbereich sind.
  • Achten Sie auf einen sicheren Standplatz ohne Stolperstellen, so dass Sie nicht wegrutschen können.
  • Durch Stromschlag droht Lebensgefahr, weil die Säge nicht isoliert ist. Halten Sie deshalb stets einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu stromführenden Leitungen ein.
  • Halten Sie die Säge bei der Arbeit schräg und stellen Sie sich nicht unter den zu sägende Ast.
  • Beachten Sie beim Sägen die Druck- und Zugverhältnisse im Holz. Ein Einsägen auf der Astunterseite (bis max. 1/3 des Astdurchmessers) verhindert ein Einreißen der Rinde. Der Trennschnitt muss jedoch immer von oben erfolgen, da andernfalls die Säge eingeklemmt wird.
  • Die Arbeit mit dem Hochentaster ist wie auch die Arbeit auf der Leiter anstrengend und kann gefährlich werden. Arbeiten Sie deshalb nur bei bester körperlicher Verfassung.

Ausführliche Broschüren, Merkblätter oder Informations-Flyer für Gesundheitsschutz und mehr Sicherheit bei der Arbeit, insbesondere auch beim Einsatz von Leitern, können kostenlos unter www.fob.lsv.de (im Bereich Prävention/Unfallverhütung/Informationsmaterial) von der Homepage der Land- und forstwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger Franken und Oberbayern herunter geladen werden.

Schneebruch im Forst, Glatteis am Hof

LBG Franken und Oberbayern rät: Besondere Vorsicht bei der Holzaufarbeitung im Wald!
Dächer nicht betreten!
Wege und Betriebsstätten räumen und streuen!

Die extremen Schneefälle – begleitet von Tauwetter und überfrierender Nässe – sorgen nicht nur auf den Straßen für anhaltendes Chaos; auch Waldbesitzer stehen jetzt vor großen Herausforderungen, beispielsweise wenn umgestürzte Bäume beseitigt oder aber Brennholz gemacht werden soll. Generell rät die Land- und Forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Franken und Oberbayern: Wer nicht unbedingt in den Wald muss, sollte besseres Wetter abwarten! Durch die Schneelast und die winterlichen Stürme besteht extreme Gefahr von herabstürzenden Ästen und auch das Aufarbeiten von unter Spannung stehendem Holz ist sehr gefährlich und nur für Profis mit dem geeigneten Gerät zulässig.

Einmal mehr gilt auch hier: Maschineneinsatz geht vor der motormanuellen Aufarbeitung! Das ist nicht nur wirtschaftlicher, sondern vor allem auch sicherer. Beauftragen Sie Forstprofis mit dieser gefährlichen Tätigkeit – diese verfügen über geeignete Maschinen wie Harvester, Seilwinden und die nötige Routine und Erfahrung. Eine Liste finden Sie in unserer Datenbank forstwirtschaftliche Dienstleister unter www.fob.lsv.de

Gehen Sie doch selbst in den Wald, dann nur mit der kompletten Schutzausrüstung und dem passenden Gerät. Liegende Stämme, die unter Spannung stehen, dürfen nur mit der richtigen Schnitttechnik eingeschnitten werden! Druckseite und Zugseite unbedingt beachten! Bei Seitenspannung immer auf der Druckseite des Holzes stehen. Droht der Stamm aufzuplatzen oder aufzureißen, dann empfiehlt sich beim Fällschnitt die Halteband-Technik. Räumen Sie vorher die Zufahrtswege, damit im Falle eines Unfalls die Rettungswägen durchkommen. Arbeiten Sie nie alleine bzw. halten Sie geeignete Notrufsysteme vor. Informieren Sie im Unglücksfall am besten zusätzlich noch Feuerwehr oder Bergwacht, um eine schnelle Rettung sicherzustellen.

Wegen der Gefahr des Absturzes oder Durchbrechens müssen für Dacharbeiten Hubarbeitsbühnen oder ähnliche sichere Arbeitsplätze wie teleskopierbare Arbeitsgeräte eingesetzt werden. Sollte wirklich das Dach aus welchen Gründen auch immer bestiegen werden müssen, so ist dies nur unter Zuhilfenahme geeigneter Sicherungsmittel oder Personenabsturzsicherungen, die an tragfähigen Anschlagpunkten befestigt sind, zulässig.

Räumen und streuen Sie die benutzten Betriebswege und Hofflächen vor Arbeitsbeginn! Verwenden Sie geeignetes Streumaterial, beispielsweise Splitt. Vergessen Sie nicht das Nachstreuen bei Tauwetter. Die Verwendung von Streusalz macht übrigens nur dann Sinn, wenn Sie nach dem Antauen erneut räumen, damit der Matsch nicht wieder anfriert. Räumen Sie den Schnee auf den Betriebswegen jedes Mal vollständig weg! Vermeiden Sie das Festfahren, denn hier entstehen später Eisplatten!

Langsam auf den Winter vorbereiten …

LBG Franken und Oberbayern rät: Besorgen Sie rechtzeitig vor dem Wintereinbruch Streugut, Räumgerät und Schuhspikes

Schnell können saubere Wege zur Rutschbahn werden, wenn Eis und Schnee überraschend hereinbrechen. Denken Sie deshalb bereits jetzt daran, wie und womit Sie Ihre Wege und Betriebsstätten dann schnee- und eisfrei halten, rät die Land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft (LBG) Franken und Oberbayern. Besorgen Sie sich rechtzeitig genügend Streugut sowie Räumgeräte und Schuhspikes. Bewahren Sie diese stets griffbereit im Eingangsbereich Ihres Wohnhauses auf, so dass Sie nicht über rutschige Flächen laufen müssen, um überhaupt erst zu ihrem Schneeschieber oder zum Streugut zu gelangen.

Was tun, wenn es wirklich glatt draußen ist …

planvoll und rechtzeitig vorgehen
Überlegen Sie, welche Wege auf Ihrem Hof wann und wie häufig benutzt werden, welche Wege zuerst schneefrei sein müssen und wer sie benutzen soll. Auf landwirtschaftlichen Anwesen müssen die benutzten Betriebswege und Hofflächen vor Arbeitsbeginn geräumt und gestreut werden – vor allem auch die Milchsammelstelle!

Verwenden Sie geeignetes Streumaterial, beispielsweise Splitt. Vergessen Sie nicht das Nachstreuen bei Tauwetter. Die Verwendung von Streusalz macht übrigens nur dann Sinn, wenn Sie nach dem Antauen erneut räumen, damit der Matsch nicht wieder anfriert. Räumen Sie den Schnee auf den Betriebswegen jedes Mal vollständig weg! Vermeiden Sie das Festfahren, denn hier entstehen später Eisplatten! Bedenken Sie auch, dass ausgebrachtes Streumaterial häufig auf glatten vereisten Wegen beiseite gefahren wird, schlecht haftet oder bei Tauwetter im Untergrund versinkt.

Bewusst gehen – Unfälle vermeiden

Gehen Sie bei einer Gefahr von glattem oder rutschigem Untergrund bewusst und passen Sie ihr Gehtempo den Witterungs- und Bodenverhältnissen an. Gutes Schuhwerk mit einer rutschfesten Profilsohle ist die „halbe Miete“. Wichtig ist, dass Sie einen sicheren Halt darin haben. Im Fachhandel gibt es außerdem Spikes, die Sie bei Bedarf an die Sohlen schnallen können.

Ein Wort zu verschneiten Dachflächen

Eine große Gefahr birgt das Räumen von Dachflächen. Betreten Sie schneebedeckte Dächer, wenn es überhaupt sein muss, keinesfalls ungesichert! Es besteht immer die Gefahr des Einstürzens oder des Abrutschens. Holen Sie sich lieber professionelle Hilfe oder
arbeiten Sie von einem Hubarbeitskorb aus.

Weitere Informationen liefert unser Faltblatt „So kommen Sie gut durch den Winter“.
Sie finden es auf unserer Homepage unter: http://www.fob.lsv.de (Prävention/Unfallverhütung/Publikationen LBG/Faltblätter)

Gesund durch Herbst und Winter

LKK rät: Jetzt rechtzeitig gegen Grippe impfen!

Mit Beginn des Spätsommers kommen auch wieder die ersten Impfempfehlungen gegen die Virus-Grippe. Die Land- und forstwirtschaftliche Krankenkasse Franken und Oberbayern rät vor allem Menschen über 60 Jahren, Personen mit chronischen Vorerkrankungen wie zum Beispiel (zuviel Leerzeichen) Diabetes oder Immunschwäche, sowie pflegenden Familienangehörigen, die eine Risikoperson betreuen, zur Impfung. Neu ist eine Empfehlung des Ständigen Impfkommission STIKO, dass auch Schwangere, welche einer besonderen gesundheitlichen Gefährdung ausgesetzt sind, geimpft werden sollen. Diesbezüglich berät Ihr behandelnder Arzt.

Für Ihre Gesundheit-Jedes Jahr ein kleiner Pieks
“Die Grippeschutzimpfung muss jährlich aufgefrischt werden, um sich gegen ständig verändernde Krankheitserreger der “Influenza” zu schützen. Einige Grippeschutzimpfstoffe haben auch einen so guten Einfluss auf das Immunsystem, dass man auch gegen die übrigen grippalen Infekterreger gut geschützt ist. Was die meisten Versicherten nicht wissen, ist, dass beim Arztbesuch für Impfungen jeglicher Art keine Praxisgebühr anfällt”, so Werner Köhler, Leiter der Land- und forstwirtschaftlichen Krankenkasse Franken und Oberbayern. Zeichnet sich eine Grippewelle ab, ist es auch dann noch nicht für eine Impfung zu spät.

Selbst Verantwortung übernehmen
Darüber hinaus kann aber jeder selber eine Menge tun, um sein Immunsystem zu stärken und gesund durch die dunkle und kalte Jahreszeit zu kommen! Schon regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft oder – für sportlich ambitionierte Menschen – regelmäßige Wanderungen, Jogging oder Nordic Walking versorgen den Körper mit Sauerstoff und bringen Abwehrkraft. Tanken Sie jetzt die letzten Sonnenstrahlen des Sommers und versäumen sie es auch im Herbst und Winter nicht, sich trotz Kälte oder Regenwetter genug im Freien aufzuhalten. So wirken Sie mit viel Tageslicht dem drohenden Trübsinn der dunklen Zeit entgegen. Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und wertvollem Eiweiß stärkt ebenfalls das Immunsystem und hilft darüber hinaus genauso durch das Erkältungswetter wie eine gute, der veränderten Temperatur angemessene, Kleidung.

Die Nase läuft, der Hals kratzt, der Kopf schmerzt – ist das jetzt Grippe?
Die Abgrenzung zum weniger gefährlichen grippalen Infekt ist vor allem dann wichtig, wenn Kinder betroffen sind, deren Immunsystem noch schwach ist, oder Menschen, die zu den Risikogruppen gehören. Hier ist jeweils schnelle Hilfe notwendig, um den Verlauf der Krankheit zu mildern und eventuelle Folgeschäden auszuschließen.

Im Falle einer Erkrankung ist es natürlich besonders wichtig, sich Gedanken zu machen, ob es sich um eine Grippe oder nur um eine Erkältung handelt. Wer die Anzeichen einer echten Virus-Grippe kennt, ist im Zweifel also immer besser gerüstet. Dazu zählen:
-ein plötzliches Krankheitsempfinden mit Fieber, mitunter auch begleitet von Schüttelfrost und Schweißausbrüchen
-trockener Husten
-Schmerzen in den Muskeln und Gelenken
-mitunter auch starke Halsschmerzen und eine große Abgeschlagenheit
-besonders Kinder leiden unter Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen

Je früher Ihr Arzt im Erkrankungsfall die passenden Medikamente geben kann, desto größer ist die Chance, die Virus-Grippe schadlos zu überstehen.

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